Zoo Osnabrück

Letzte Woche hatten mein Freund und ich Urlaub und da wir coronabedingt nicht wegfahren durften, haben wir uns in Hamburg entspannt. Da das Wetter wirklich toll war, haben wir uns entschlossen einen Tagesausflug nach Osnabrück in den Zoo zu unternehmen.

Tamron 100-400 | 400mm | ISO 320
f6.3 | 1/800 Sek.

Tamron 100-400 | 100mm | ISO 100
f4.5 | 1/400 Sek.

Der Osnabrücker Zoo hat eine tolle Anlage, die in unterschiedliche Bereiche unterteilt ist. Diese Bereiche stellen verschiedene Orte der Erde dar und die Gehege sind liebevoll und großzügig gestaltet. Da es häufig Glasscheiben statt Zäune gibt, können auch kleine Tiere toll fotografiert werden.

Tamron 100-400 | 107mm
ISO 100 | f4.5 | 1/500 Sek.

Tamron 100-400 | 269mm | ISO 640
f5.6 | 1/640 Sek.

Leider waren coronabedingt alle Tierhäuser geschlossen genauso wie das Tetraquarium, das im Zoo integriert ist. Aber nicht nur die Tierhäuser waren geschlossen, sondern auch alle Vogelvolieren, da im Osnabrücker Land die Vogelgrippe umgeht.

Ein kleines Highlight für mich war der Kleine Panda. Dieser kleiner Racker hat genau zum richtigen Zeitpunkt den Baum erklommen. Als der Zoologe Frédéric Cuvier das Tier als erster Autor beschrieb, nannte er den Kleinen Panda die „schönsten Säugetiere der Erde“. Ich finde Kleine Panda unglaublich niedlich und bin froh, dass ich ihn im Zoo erspähen konnte.

Tamron 100-400 | 400mm | ISO 800
f6.3 | 1/800 Sek.

Tamron 100-400 | 400mm
ISO 160 | f6.3 | 1/640 Sek.

Tamron 100-400 | 400mm | ISO 200
f6.3 | 1/800 Sek.

Ein weiteres Highlight des Zoobesuchs war unser Besuch am Wolfsgehege. Das Rudel kam gerade aus dem Stall, verteilte sich im großen Gehege und stimmte ein vielstimmiges Konzert an. Geschlagene zehn Minuten haben wir den Wölfen zugehört und beobachtet.

Es gibt noch viel mehr Tiere in Osnabrück zu entdecken und zusammen mit der tollen Anlage kann man auch ohne Kinder gut einen halben Tag im Zoo verbringen. Für die Kinder gibt es im Osnabrücker Zoo in jedem Bereich große Spielplätze mit tollen Klettergerüsten und Spielmöglichkeiten.

Weitere Bilder aus dem Osnabrücker Zoo gibt es hier: Niedersachsen

Wildpark Eekholt

Am letzten Wochenende haben wir das tolle Wetter ausgenutzt und haben einen weiteren Wildpark in der Nähe von Hamburg besucht. Diesmal ging es nach Schleswig-Holstein in den Wildpark Eekholt. Der Park ist sehr weitläufig, sodass wir gute vier Stunden unterwegs waren.

Tamron 100-400 | 200mm
ISO 640 | f10
1/400 Sek.

Tamron 100-400 | 312mm
ISO 6400 | f6.3
1/4000 Sek.

Tamron 100-400 | 339mm
ISO 6400 | f6.3
1/4000 Sek.

Mitten im Park gibt es ein riesiges Gehege für Wild, das man leider nicht betreten darf. Durch die großen Maschen konnte ich die Tiere aber trotzdem gut ablichten. Leider hält sich der Spätwinter hartnäckig im Hamburger Umland, sodass die Wiesen und Büsche noch sehr braun waren. Das ist natürlich ungünstig beim Fotografieren von braunen Tieren, da sie sich nicht so schön vom Hintergrund abheben. Im Fuchsgehege gab es als Kontrast glücklicherweise ein bisschen Moos und grünes Gras. Auch ein paar echte Wildtiere konnten wir entlang der Wege entdecken. Der kleine Kleiber auf dem mittleren Foto ist, keine zwei Meter neben uns, ganz gemächlich den Baum hochgeklettert und hat sich wunderbar fotografieren lassen.

Tamron 100-400 | 208mm | ISO 2500
f6.3 | 1/4000 Sek.

Tamron 100-400 | 111mm | ISO 2000
f4.5 | 1/4000 Sek.

Auch im Wildpark Eekholt finden zur Zeit keine Flugshows statt, da die Vögel aber trotzdem Ausflug brauchen, konnten wir trotzdem ein paar Vögel beim Training beobachten. Der kleine Turmfalke war sehr aufgeregt und ist andauernd gestolpert. Ich hatte das Glück einen dieser Momente auf dem linken Bild einzufangen. Das Bild gehört zu einem meiner Lieblingsbilder, die ich im Park aufgenommen habe, weil ich jedes mal Grinsen muss, beim Anblick eines stolpernden Falken. Die Falknerin war außerdem so nett, den kleinen Kerl auf dem Geländer direkt vor uns landen zu lassen, wo er schön posiert hat. Das rechte Bild ist kurz vor dem Abflug entstanden.

Tamron 100-400 | 247mm
ISO 1600 | f6.3 | 1/4000 Sek.

Tamron 100-400 | 400mm
ISO 1600 | f6.3 | 1/4000 Sek.

Tamron 100-400 | 312mm
ISO 2500 | f6.3 | 1/4000 Sek.

Mit ein bisschen Geduld konnten wir außer dem Turmfalken noch andere Vögel beim Training beobachten. Ich habe ja schon erwähnt das Eulen meine Lieblingstiere sind und so hab ich mich sehr gefreut, einen Uhu in Aktion zu sehen und sogar fotografieren zu können. Die kleine Schleiereule hat mich ganz schön auf Trab gehalten, da sie, anders als der große Uhu, viel wendiger ist und kleine Pirouetten und Sturzflüge vollführt hat. Es war gar nicht so einfach, die kleine Eule auf die große Distanz im Blick zu behalten. Der Bussard auf dem mittleren Bild hat sich auch schön in Pose gestellt und mir nach dem Abflug frontal in die Kamera geblickt.

Leider haben sich die Wölfe in ihrem weitläufigen Gehege im Wald versteckt. Sie gelten als Hauptattraktion des Wildparks. Da mir eine Reihe toller Flugbilder gelungen sind, bin ich mit dem Endergebnis des Wildparkbesuches trotzdem zufrieden. Außerdem hat meinem Freund und mir dieser Ausflug aus Hamburg raus, wieder sehr gut getan.

Weitere Bilder aus dem Wildpark Eekholt findest du hier: Schleswig-Holstein

Wildpark Schwarze Berge

Mein Freund und ich haben das schöne Wetter am Wochenende genutzt und sind in den „Wildpark Schwarze Berge“ gefahren. Dieser liegt nur ein paar Kilometer außerhalb von Hamburg in Niedersachsen. Dort können viele heimische Tierarten betrachtet werden. Nach der langen Zeit in den eigenen vier Wänden, tat uns beiden dieser Ausflug richtig gut. Durch die Einlassbeschränkungen, war es auch in dem Park nicht sehr voll, sodass man gut Abstand halten konnte.

Tamron 100-400 | 281mm | ISO 4000
f6.3 | 1/640 Sek.

Tamron 100-400 | 208mm | ISO 1250
f6.3 | 1/500 Sek.

Mitten im Park befindet sich ein riesiges Freigehege in dem eine Herde Rotwild lebt. Die Tiere können sich dort überall bewegen und können von den Besuchern auch gefüttert werden. Es waren viele sehr junge Tiere in der Herde unterwegs, die alle ziemlich neugierig waren.

Ich habe mich über diesen Ausflug sogar doppelt gefreut. Zum einen sind wir endlich mal wieder raus aus der Wohnung mitten in der Stadt gekommen und zum anderen gab mir der Wildparkbesuch die perfekte Gelegenheit mein neues Objektiv zu testen. Ich habe mir ein Teleobjektiv von Tamron mit dem Brennweiten-bereich 100-400 zugelegt. Damit kann ich Tiere, die sehr weit weg sind, groß auf dem Bild einfangen. Mit meinem Sigmaobjektiv komme ich im Zoo nicht weit, da die Tiere meist viel zu weit vom Zaun entfernt sind, um sie vernünfig zu fotografieren. Das ist mit meinem neuen Objektiv kein Problem mehr.

Tamron 100-400 | 400mm
ISO 1600 | f6.3 | 1/800 Sek.

Leider findet die Flugshow während Corona nicht statt. Ich hätte auch gerne versucht die großen Vögel im Flug zu fotografieren. Aber wir hatten Glück und konnten eine Falknerin beim Training beobachten. Dabei ist das Foto auf der rechten Seite entstanden. Mit einer so großen Brennweite ein bewegtes Tier einzufangen ist gar nicht so einfach wie ich gedacht habe.

Tamron 100-400 | 300mm
ISO 3200 | f6.3 | 1/640 Sek.

In der Nähe des Spielplatzes gibt es ein Waschbärengehege mit vielen tollen Klettermöglichkeiten für die Tiere. Als wir dort ankamen, dösten die Waschbären alle in den Bäumen. Ich war ein bisschen enttäuscht, weil ein Fellknäuel im Baum kein besonders hübsches Motiv abgibt. Glücklicherweise hatte ein Waschbär offenbar genug geschlafen und fing an im Baum herumzuklettern. Ich hielt mit meiner Kamera drauf und konnte ein paar tolle Bilder der putzigen Tiere schießen. Das neue Objektiv bringt knapp 1200g auf die Waage und wird auf Dauer ganz schön schwer, wenn man versucht frei Hand oberhalb des eigenen Kopfes zu fotografieren.

Tamron 100-400 | 281mm | ISO 1250
f6.3 | 1/640 Sek.

Tamron 100-400 | 400mm | ISO 1600
f6.3 | 1/640 Sek.

Diese beiden Bilder gehören zu meinen Lieblingsbildern, die ich bei unserem Ausflug geschossen habe. Das Luchspäarchen hat sich ganz entspannt in der Sonne zusammen gekuschelt und bot ein sehr niedliches Bild. Von der Aussichtsplattform hatte man trotz der Entfernung einen guten Blick auf die zwei. Der Habichtskauz auf der rechten Seite saß fast zwei Meter schräg über mir im Baum und war die ganze Zeit von mir abgewandt. Als ich gerade aufgeben wollte, schielte er zu mir herunter und so entstand dieses Bild.

Wir haben diesen Besuch im Wildpark sehr genossen und freuen uns schon auf den nächsten Besuch. Ich konnte mein neues Objektiv ausführlich testen und werde es wohl behalten.

Weitere Bilder aus dem Wildpark Schwarze Berge findest du hier: