Ostsee Heiligenhafen

Am Wochenende haben mein Freund und ich das gute Wetter genutzt und haben einen Nachmittag am Ostseestrand in Heiligenhafen verbracht. Wir sind absichtlich etwas weiter weg gefahren von Hamburg, weil viele Hamburger im Sommer häufig an die nahe gelegenen Strände in Scharbeutz oder Timmendorfer Strand fahren. Diesen Trubel wollten wir umgehen und entschieden uns für Heiligenhafen.

Sigma 17-70mm | 17mm | ISO 100 | f8.0 | 10 Sek.

Ich habe den Ausflug an die Ostsee dazu genutzt endlich meine Graufilter auszuprobieren. Mit Graufiltern kann bei Tageslicht lange beichtet werden ohne ein überbelichtetes Foto zu erhalten. Für das oben liegende Foto habe ich meinen ND1000 Filter benutzt. Das bedeutet, dass ich um den Faktor 1000 länger belichten konnte. Mit Hilfe dieser langen Belichtung kann das Wasser sehr weich gezeichnet werden, sodass die einzelnen Welen nicht mehr zu sehen sind, sondern das Wasser eher wie Nebel wirkt.

Sigma 17-70mm | 37mm | ISO 100
f8.0 | 25 Sek.

Sigma 17-70mm | 34mm | ISO 100
f8.0 | 30 Sek.

Ich habe mir an diesem Tag auch einen fotografischen Wunsch erfüllt und ein Foto mit Buhnen aufgenommen. Die Buhnen an der Ostsee können sehr gut als führende Linien im Bild verwendet werden. Dadurch erreicht ein Bild Tiefe und zieht den Betrachter in das Foto hinein. Wir sind bis zum Sonnenuntergang am Strand geblieben und ich konnte das schöne Licht der tiefer stehenden Sonne für meine Fotos verwenden.

Sigma 17-70mm | 21mm
ISO 100 | f9.0 | 20 Sek.

Ich habe an diesem Abend viel gelernt über die Belichtungszeiten und die Verwendung der Filter. Für das nebenstehende Foto musste ich wegen der hellen Sonne meinen ND1000 und den ND8 Filter kombinieren. Das bedeutet eine längere Belichtung um den Faktor 8000. Das Bild gehört zu einem meiner Lieblingsbilder von diesem Abend.

Desweiteren habe ich gelernt das Sand vom Meer weggespült wird. Das ist zwar etwas, das mir schon vorher bewusst gewesen ist, aber erst, als ich die vielen verwackelten Fotos gesehen habe, ist mir bewusst geworden, wie viel Sand von den Wellen bewegt wird.

Es ist daher ratsam das Stativ ein Stück in den Sand einzugraben, wenn es vorne in der Brandung steht. Besser wäre es vermutlich auch gewesen, das Stativ gar nicht erst in die Brandung zu stellen, sondern die Brennweite zu verlängern, aber auf die Idee bin ich erst zuhause gekommen. Leider kann ich auf dem kleinen Bildschirm meiner Kamera nicht immer genau erkennen, ob ein Foto scharf geworden ist oder nicht.

Sigma 17-70mm | 58mm | ISO 100 | f7.1 | 1/320 Sek.

Natürlich war auch bei diesem Ausflug meine Glaskugel mit dabei. Allerdings war es diese Mal gar nicht so leicht ein Foto zu schießen, mit dem ich richtig zufrieden war. Entweder spiegelte sich die Sonne in der linken Hälfte oder der Verlauf der Buhnen war nicht mehr richtig zu erkennen. Dann konnte ich wegen der flachen Perspektive kein Stativ verwenden, sodass der Horizont häufig sehr schief war. Ich hätte mich zum Fotografieren am besten hingekniet, aber da ich schon ein Stück in der Brandung stand, wäre ich dabei vermutlich klitschnass geworden.

Sigma 17-70 mm | 34mm | ISO 100
f3.5 | 1/1600 Sek.

Sigma 17-70mm | 23mm | ISO 100
f3.5 | 1/2500 Sek.

Auf dem Rückweg zum Auto sind wir an unzähligen Strandkörben vorbei gekommen, die am Strand verteilt stehen. Mir ist es gelungen zwei Postkartenmotive aufzunehmen und freue mich sehr darüber. Beide Bilder spiegeln für mich die Sehnsucht nach Strand und Normalität.

Ich hatte einen wunderschönen Tag am Strand und bin froh, dass mein Freund geduldig gewartet hat, während ich ein Foto nach dem anderen geschossen habe. Ich freue mich über so viel Unterstützung und Verständnis für mein neues Hobby.

Weitere Bilder aus Schleswig-holstein findest du hier: Schleswig-Holstein

Dockland

Anfang der Woche war ich mal wieder im Hamburger Hafen zum Fotografieren unterwegs. Ziel war das Bürogebäude „Dockland“ in Hamburg Altona. Das Bauwerk steht direkt an der Elbe und ist von drei Seiten mit Wasser umgeben, sodass es auch gut von der Nordseite der Elbe samt Spiegelung fotografiert werden kann. Ziel des Ausfluges waren eigentlich schöne Sonnenuntergangsfotos an einem frühlingshaften Februartag.

Sigma 17-70mm | 17mm | ISO 100 | f7.1 | 1/320 Sek.

Das Gebäude steht am Kreuzfahrt-Terminal von Hamburg und wurde im Jahr 2006 eingeweiht. Entworfen hat es das Hamburger Büro BRT Architekten Bothe Richter Teherani. Es ähnelt äußerlich einem fahrenden Schiff und hat als Seitenfläche Parallelogramme mit 134m Länge und 25m Höhe. Es ist dazu 21m breit und besitzt im Inneren diagonal verlaufende Fahrstühle. Auch von der Fähre der Linie 62 kann dieses Gebäude bestaunt werden.

Sigma 17-70mm | 28mm | ISO 100 | f8.0 | 1/320 Sek.

Über zwei freiliegende Treppen ist das Dach der Öffentlichkeit als Aussichtsplattform zugänglich. Nach 136 Treppenstufen gelangt man auf die ca. 500 Quadratmeter große Dachterrasse und kann von dort einen tollen Blick auf den Hafen und die Elbe genießen. Direkt am Ufer befindet sich auch ein Fähranleger, an der die Linie 62 von ihrem Weg von den Landungsbrücken nach Finkenwerder regelmäßig hält. So kann man das interessante Gebäude auch bei einem kleinen Zwischenstopp besichtigen.

Sigma 17-70mm | 70mm | ISO 100 | f4.5 | 1/320 Sek.

Den ganzen Tag über war der Himmel strahlend blau und mit 18 °C hätte es einen tollen Sonnenuntergang geben können. Leider zog der Himmel ab 16 Uhr immer weiter zu und wurde eintönig grau. Als die Sonne tiefer sank und hinter dem Wolkenschleier verschwand, färbte sich der ganze Himmel plötzlich in ein surreales, orangenes Licht. Später erfuhr ich, dass die Färbung durch Saharawinde begünstigt wurde, die an diesem Tag durch Hamburg wehten und eine Menge Sand mitbrachten. Durch diese Sandwinde konnte man die Sonne auch mit bloßem Auge betrachten und es ergab sich eine ganz besondere Lichtstimmung, die ein befreundeter Fotograf und ich gleich für ein paar Portäts nutzten.

Sigma 17-70mm | 21mm | ISO 100 | f3.2 | 1 Sek. | HDR

Als die blaue Stunde angebrochen war, hatte sich leider auch das Wasser komplett aus der Hafenbucht zurück gezogen. Dadurch konnte ich an diesem Abend keine besonders gute Spiegelung einfangen. Durch die grünlich leuchtenden Fenster und dem beleuchteten Hafen dahinter, ist das Dockland trotzdem ein sehr schönes Gebäude. Am Weg hinter dem Dockland grenzt ein etwa brusthoher Gitterzaun den Weg von der Elbe ab, der das Fotografieren in Richtung Hafen erschwert. Glücklicherweise ist hinter dem Zaun noch etwa eine halbe Meter dicke Kaimauer, auf der ich mein Stativ samt Kamera abstellen konnte.

Sigma 17-70mm | 21mm | ISO 100 | f3.2 | 2,5 Sek. | HDR

Durch die Position meines Stativ konnte ich einen flacheren Blickwinkel mit meiner Kamera einnehmen, ohne dass der Zaun im Bild auftauchte. Ich musste mich zwar dann beim Fotografieren mit den Armen über den Zaun hängen, aber besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Durch die weitwinklige Aufnahme konnte ich sogar die Köhlbrandbrücke im rechten Teil noch mit auf das Foto bringen.

Sigma 17-70mm | 19mm | ISO 100 | f3.5 | 3,2 Sek.

Vordergrund macht Bild gesund.

Fotografie Sprichwort

Eine der ersten Lektionen, die man beim Fotografieren lernt, ist genau dieser Satz. Ein Foto wird interessanter, wenn es einen Vordergrund, Mittelpunkt und Hintergrund besitzt. Nach diesem Motto suche ich zu einem Motiv immer nach einem passenden Vordergrund. In diesem Fall konnte ich die alten Holzbohlen im Bild einbauen und dadurch dem Bild noch mehr Tiefe verleihen.

Auch wenn ich an diesem Abend weder einen tollen Sonnenuntergang noch eine tolle Spiegelung fotografieren konnte, bin ich sehr zufrieden mit den Bildern und hoffe, dass sie dir auch gefallen.

Mehr Fotos aus Hamburg findest du hier: Hamburg

Winterzauber: Alster

Kaum zu glauben, aber vor knapp einer Woche lag in Hamburg noch Neuschnee. Heute ist der Frühling deutlich spürbar und draußen sind angenehme 18 °C. Ich möchte dich in diesem Beitrag einladen, dich mit mir zusammen in den Winter zurück zu träumen.

Sigma 17-70mm | 28mm | ISO 100 | f6.3 | 1/500 Sek.

Vor zwei Wochen bin ich bei frostigen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein zur Alster gefahren. Startpunkt für meinen Spaziergang entlang der Außenalster war die Alsterwiese Schwanenwik. Hier herrschte reger Betrieb, da viele Hamburger das gute Wetter für eine Runde im Schnee nutzten. Neben der Alsterwiese stehen auf einer Brücke zwei reich verzierte Lampen, die ein schönes Fotomotiv abgeben.

Sigma 17-70mm | 17mm | ISO 100 | f7.1 | 1/320 Sek.

Glücklicherweise ist zurzeit eine Autospur auf der Brücke gesperrt und für Radfahrer reserviert, sodass ich einen Schritt vom Bürgersteig herunter gehen konnte. Damit habe ich beide Laternen ohne Probleme gleichzeitig auf das Bild bekommen. Mein Spaziergang führte mich dann weiter nördlich, parallel zur Straße „Schöne Aussichten“. Diese Straße macht ihrem Namen alle Ehre und bietet durchgehend einen schönen Blick auf die Alster.

Sigma 17-70mm | 41mm
ISO 100 | f6.3 | 1/320 Sek.

Ich sah viele Eltern mit ihren Kindern an den Hängen rodeln und Hunde, die mit ihren Nasen den Schnee aufwühlten. Durch die Sonne glitzerte der Schnee auf der zugefrorenen Alster und den angrenzenden Wiesen. Viele Hamburger hofften auf eine länger anhaltende Frostperiode. Wenn die Temperaturen im Winter für mehr als zwei Wochen um -10 °C liegen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Alster zum Betreten freigegeben wird. Dann findet in Hamburg das seltene „Alstervergnügen“ statt. Das letzte Mal erreichte das Eis 2012 die erforderliche Kerneisdicke von 19-20cm für die Freigabe durch die Behörden. Leider ist es in diesem Jahr nicht dazu gekommen.

Ich bin an diesem Tag bis zur Picknickwiese an der Alsterperle gelaufen und habe das schöne Wetter genossen. Als die Sonne dann langsam den Himmel einfärbte, habe ich mich auf den Rückweg gemacht. Auf der Schwanenwikbrücke konnte man die Sonne hinter der Hamburger Innenstadt untergehen sehen. Leider hatte nicht nur ich die Idee, den Sonnenuntergang auf der Brücke zu fotografieren, sodass immer wieder Menschen stehen blieben, um ein Foto zu machen oder einfach die Aussicht zu genießen. Dadurch musste ich eine Weile warten, bis ich einen ungestörten Blick auf die Brücke samt Sonnenuntergang einfangen konnte.

Sigma 17-70mm | 17mm
ISO 100 | f18 | 1/125 Sek.

Sigma 17-70mm | 17mm | ISO 100 | f13 | 1/160 Sek.

Unter der Brücke führt ein Weg durch eine Unterführung, direkt an einem Zulauf der Alster, zur Wiese hin. Von dort hatte ich einen ungestörten Blick auf die Eisfläche. Auf diesem Foto kann man erkennen, dass die ganze Alster nicht nur eingefroren, sondern auch komplett eingeschneit war. Es haben sich sogar ein paar Leute auf die Eisdecke getraut, um einen (unerlaubten) Spaziergang zu unternehmen. Dieser Unternehmung hat aber die wachsame Polizei schnell ein Ende bereitet.

Sigma 17-70mm | 17mm | ISO 100 | f16 | 1/60 Sek. | HDR

Kurz vor dem Sonnenuntergang habe ich meine Kamera auf dem Stativ an der Vorderseite der Alsterwiese auf der Eisdecke platziert. Ich habe an dem Tag mein erstes HDR-Foto geschossen. HDR steht für „High Dynamic Range“. Ein HDR-Bild entsteht aus einer Belichtungsreihe, also aus mehreren Bildern, die unterschiedlich belichtet werden. Das hat den Vorteil, dass mehr Details im Bild eingefangen werden können.

Bei der korrekten Belichtung des Sonnenunterganges, wäre der Vordergrund komplett schwarz abgebildet worden. Im Gegenzug dazu, wäre der Himmel völlig ausgebrannt, also weiß, auf dem Foto, wenn der Vordergrund korrekt belichtet wäre. Wenn man nun diese beiden verschieden belichteten Bilder kombiniert, kann man Bildinformationen aus beiden Bildern übernehmen. Häufig benutzt man für ein HDR drei oder mehr Bilder, um möglichst viele Informationen bei einer schweren Lichtsituation zu erhalten.

Es ist zwar schade, dass der Winter schon wieder vorbei ist und auch der ganze Schnee schon wieder geschmolzen ist, aber ich freue mich auch schon auf den Frühling und die wärmeren Temperaturen. Außerdem freue ich mich auf die vielen Blumen und Knospen, die es im Frühling wieder zu fotografieren gibt!

Mehr Bilder aus Hamburg und dem Winter findest du hier: Hamburg, Winter

Winterzauber: Ostsee

Ich habe am Wochenende auf Facebook tolle Bilder von den zugefrorenen Stegen an der Ostsee gesehen und einen Tipp bekommen, dass sie sich am Hundestrand in Travemünde befinden. Da die Temperaturen laut Wetterbericht in den nächsten Tagen ansteigen sollten, fuhr ich kurz entschlossen hin.

Obwohl die Sonne den ganzen Tag auf den Strand geschienen hatte, hingen noch eine Menge Zapfen an den Stegen. Es waren zwar weniger als auf den Fotos, die ich gesehen hatte, aber es sah trotzdem atemberaubend aus. Die Stege wirkten mit ihren Zapfenkleidern, wie aus einer anderen Welt.

Sigma 17-70mm | 34mm | ISO 640 | f6.3 | 1/2500 Sek.

Durch den langen Dauerfrost und die Stürme der vergangenen Woche, war der obere Kai komplett eingefroren und überall mit Eiszapfen behangen. Natürlich hatte ich auch dieses Mal meine Glaskugel parat. So ein Glaskugelfoto geht, meiner Meinung nach, irgendwie immer.

Sigma 17-70mm | 70mm | ISO 100
f5.0 | 1/640 Sek.

Sigma 17-70mm | 45mm | ISO 100
f6.3 | 1/250 Sek.

Kurz bevor die Sonne hinter den Bäumen am Strand verschwand und der ganze untere Steg im Schatten lag, konnte ich noch das Glitzern des Eises auf den Pfosten einfangen. Mir gefällt dieses Bild besonders gut, wegen der tollen Lichtstimmung, die die tiefstehende Sonne erzeugt.

Sigma 17-70mm | 34mm | ISO 100 | f7.1 | 1/50 Sek.

Auch wenn die Sonne hinter dem Strand und nicht über dem Meer unterging, gab es an dem Abend einen farbenfrohen Himmel über der Ostsee zu bestaunen. Durch ein paar blasse Wolken bekam der Himmel zusätzlich noch eine tolle Struktur. Leider ist mein Graufilter noch in der Post, sodass ich keine Langzeitbelichtung von dem Steg im Sonnenuntergang machen konnte.

Sigma 17-70mm | 17mm | ISO 100 | f5.0 | 1/60 Sek.

Da ich trotz fehlenden Graufilters eine Langzeitbelichtung versuchen wollte, um die Ostsee schön glatt zu zeichnen, blieb ich auch nach Sonnenuntergang noch ein Weilchen am Strand. Es war eiskalt und der Wind nahm allmählich zu. Nach einer halben Stunde konnte ich endlich fünf Sekunden am Stück belichten, ohne dass mein Bild völlig ausbrannte. Die blaue Stunde hatte schon begonnen, sodass die Ostsee langsam in blauem Licht versank.

Sigma 17-70 | 49mm | ISO 100 | f22 | 5 Sek.

Für eine Aufnahme mit kleinerer Blende und längerer Belichtung hätte ich noch eine ganze Weile warten müssen. Da mir aber inzwischen sowohl meine Finger als auch meine Zehenspitzen fast eingefroren waren, fuhr ich nach Huase. Zum Glück hat das Auto sowohl eine Sitz- als auch eine Lenkradheizung!

Ich werde noch einmal an die Ostsee zurückkommen, wenn mein Graufilter angekommen ist. Dann werde ich erneut versuchen eine Langzeitbelichtung bei Sonnenuntergang aufzunehmen.

Weitere Bilder aus Schlesweig-Holstein findest du hier: Schleswig-Holstein

Hamburg

Stadt Hamburg an der Elbe Auen,
Wie bist du stattlich anzuschauen!
Mit deinen Türmen hoch und hehr
Hebst du dich schön und lieblich sehr.

Hamburg-Hymne – Georg Nikolaus Bärmann

So erklingt die erste Strophe der Landeshymne von Hamburg. Seit 2014 nenne ich Hamburg inzwischen meine Heimat und liebe die Elbe, die Alster und den Michel. Ich gebe zu, ich bin eine Wasserratte und wenn ich nicht im Wasser sein kann, dann eben in der Nähe von Wasser. Und seien wir mal ehrlich: in Hamburg ist man nie weit von dem nächsten Gewässer entfernt.

Nicht umsonst hat Hamburg mit mehr als 2.400 Brücken mehr als Venedig (400) und Amsterdam (1.200) zusammen. Egal wohin man geht, man stößt früher oder später auf einen Kanal, einen Fluss oder einen See.

Sigma 17-70mm | 21mm | ISO 100 | f4.0 | 1/800 Sek | 3 Einzelbilder

Auf dem Foto zu sehen, ein paar der besungenen Türme von Hamburg. Von links nach rechts zu sehen die Türme der Kirchen St. Jakobi, St. Petri und St. Katharinen, daneben das Rathaus dann knapp neben der Bildmitte ganz klein der Turm der alten Post und daneben der Turm des Michels (St. Michaelis) der Hauptkirche und Wahrzeichen von Hamburg.

Aufgenommen habe ich das Foto eine Woche vor Weihnachten bei einem fantastischen Himmelsspektakel von der Lombardsbrücke aus. An diesem Abend waren viele Fotografen mit ihren Kameras unterwegs um den phänomenalen Himmel festzuhalten.

Sigma 17-70mm | 70mm | ISO 100 | f9.0 | 1/500 Sek

Rund einen Monat vorher sind mir ähnlich außergewöhnliche Bilder von einer Stelle neben der Lombardsbrücke gelungen. So diesig und grau Hamburg auch oft scheinen mag, so umwerfend präsentiert es sich dann manchmal an der Alster oder am Hafen im Sonnenuntergang.

Sigma 17-70mm | 58mm | ISO 200 | f4.0 | 1/2500 Sek.

Auch von der Alsterwiese Schwanenwik lassen sich bei Sonnenuntergang tolle Bilder zaubern. Hier ist es mir gelungen durch die wogenden Zweige einer Weide, den Michel mit den Alstervögeln im Vordergrund festzuhalten.

Da die Alsterwiese zum Grillen freigegeben ist, tummeln sich hier im Sommer immer jede Menge Menschen. Mit dem direkten Blick auf die Alster und den Seglern, bietet sie einen wunderschönen Entspannungsort. Auch im Frühling wenn die Kirschbäume blühen, hat die Wiese einiges zu bieten. Selbst im Herbst, wenn es früher dunkel wird, lockt sie mit ihrem schönen Blick auf den Sonnenuntergang an der Hamburger Skyline.

Sigma 17-70mm | 17mm | ISO 100 | f10 | 4 Sek.

Wenn der Winter dann kommt und die Alsterfontäne abgeschaltet wird, treibt die Alstertanne an ihrer Stelle auf der Binnenalster. Zur blauen Stunde, also direkt nach Sonnenuntergang, kann nun ein fantastischer Blick auf die Hamburger Hochhäuser und den Tele-Michel genossen werden.

Ach, Hamburg wenn man den Straßenlärm und die Mietpreise ausblendet, dann bist du einfach eine tolle Stadt. Nicht umsonst wirst du häufig als ‚Schönste Stadt des Nordens‘ bezeichnet. Der Zauber eines Sonnenuntergangs an der Elbe oder Alster kann niemanden kalt lassen.

Mehr Fotos zu Hamburg findest du hier: Hamburg